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 [SWToR] Lurthitra - Ruinen, Akolythen und Rakghoule

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BeitragThema: [SWToR] Lurthitra - Ruinen, Akolythen und Rakghoule   Fr 30 März - 17:25

Hier mal der erste Teil einer Mission die Lurthitra für Vhem erledigen musste. ^_^

Gegenwart
Reise nach Taris

Es war ruhig auf der Fury von Lurthitra. Seit knapp einem Tag war die Sith mit ihrer neuen Begleitung unterwegs um nach Taris zu fliegen. Ihre Meisterin, Darth Vhem, hatte ihr den Auftrag gegeben, auf Taris ein paar Akolythen auszuschalten. Für Gefolge des verstorbenen Darth Seprethas war kein Platz mehr in dieser Galaxis. Der Haken an dem Auftrag: Lurthitra sollte die Akolythen ausschalten ohne dass jegliche Machtanwendung ins Spiel kam. Niemand sollte diesen Vorfall zurückverfolgen können um dann auf Darth Vhem zu kommen. Die Gegner mit Knüppel und Steinen zu zermürben war eine ungewohnte Abwechslung für die Twi’lek, auch wenn sie es eher weniger Blutrünstig bevorzugte. Auf dem Planeten gab es viele Rakghoule. Sie kamen gerade recht, so konnte man die Spuren verwischen. Keiner würde sich wundern wenn man abgenagte Leichen finden würde. Das alles war jedoch noch zweiundzwanzig Stunden entfernt. Nun war etwas Entspannung angesagt.

Lurthitra hatte ihre schwere Sith-Robe gegen ein leichtes, freizeitliches Kleid eingetauscht. Der Autopilot erledigte den Flug glücklicherweise alleine und ihr Haushaltsdroide stand einmal mehr in der kleinen Bordküche. Die Twi’lek hatte es sich in der Sitzecke bequem gemacht. In ihrer Hand ruhte ein Glas Saft, auf welchem sie nervös mit den Fingern herumtippte. Der Auftrag machte sie nervös. Sie musste ihre Meisterin beeindrucken, soviel war ihr klar. Sie hatte viel Zeit in Na’rons Freikauf investiert. Zu viel Zeit. Sie hatte ihre Ausbildung vernachlässigt, das war nicht nur Darth Vhem aufgefallen. Wenn dieser Auftrag nicht absolut reibungslos über den Tisch ging, würde ihre Meisterin sie vielleicht gar verstossen. Lurthitra war sich zu sicher, dass sie den Titel eines Sith-Lords bekommen würde, sobald ihre Meisterin zum Darth aufsteigen würde. Sie wurde gekränkt. Nicht nur, dass ihre Meisterin sie vor Lord Maydara blossgestellt hatte. Nein, sie schien auch noch mit Lord Megdana einen auf dicke Freunde machen. Lurthitra schnaubte. Sie musste sich in Acht nehmen. Diese Reinblüterin könnte gefährlich für sie werden. Inwiefern konnte sie noch nicht sagen. Aber dass sie ihr nicht freundlich gesinnt war, war kein Geheimnis.

Die metallische Stimme des Droiden riss sie aus ihren Gedanken.
„Mein Sith-Lord, das Essen ist angerichtet.“

Die Twi’lek sah auf, nickte dann und schickte den Droiden mit einer Handbewegung weg. Erst jetzt fiel ihr auf, dass das ganze Schiff nach Essen roch. Seufzend stand sie auf und schritt leise zum Schlafzimmer. Na’ron lag bäuchlings auf dem grossen Bett, vor ihm ein Datapad. Lurthitra hatte ihm welche aus einer Bibliothek in Kaas City besorgt. Jedoch pflegte er eher dazu, auf ihnen einzuschlafen, als sie zu lesen. Einmal mehr lag sein Gesicht auf dem Pad. Die Sith setzte sich schmunzelnd auf den Bettrand, streckte ihre Hand nach seinem Hinterkopf aus, setzte mit einem Finger an und fuhr damit langsam einen der Lekku entlang. Das gewünschte Erwachen blieb aus. Nur ein leises, unverständliches Murmeln war zu hören, dann wieder regelmässiger Atem. Lurthitra griff grinsend nach seinem Lekku und hob ihn vorsichtig an. Langsam fuhr sie mit der ganzen Hand bis zur Spitze, umfasste diese mit zwei Fingern und steckte Na’ron seinen eigenen Lekku ins Ohr. Erschrocken stiess der Twi’lek sich von der Matratze ab, musste sich dann auch gleich am Laken festkrallen um nicht gleich rückwärts vom Bett zu fallen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er Lurthitra an. Diese konnte sich kaum noch halten vor Lachen.
„Was ist los?“, fragte Na’ron verdattert während er seine Lekku über die Schultern nach hinten schob.
„Essen ist fertig, Faulpelz. In etwa einundzwanzig Stunden landen wir auf der Orbitalstation von Taris.“


Immer wieder sah Na’ron auf, als wollte er etwas sagen, während er begeistert den Inhalt seinen Tellers in sich hineinschaufelte.
„Was liegt dir auf der Zunge?“
Der Twi’lek zuckte mit den Schultern und schluckte das Gekaute herunter. „Nichts. Ich freu mich nur auf Taris. Ich bin gespannt, wie es da aussieht…“
„Davon wirst du nicht viel sehen. Du bleibst auf dem Schiff.“
Na’ron verengte seine blaugrauen Augen, schüttelte dann bestimmt seinen Kopf. „Auf gar keinen Fall. Ich will was von der Galaxis sehen, jetzt wo ich die Chance dazu habe.“
Lurthitra seufzte. „Dieser Auftrag ist wichtig für mich. Ich kann nicht auf dich Rücksicht nehmen. Du bleibst hier.“
„Ich bin erwachsen. Du musst nicht auf mich aufpassen wie auf ein Kind.“ Er verschränkte die Arme vor der Brust und sah die Lethan eindringlich an.
„Darum geht es nicht. Es ist mir bewusst, dass du erwachsen bist. Aber du bist kein Machtanwender. Meine Gegner schon. Ich will nicht jetzt schon ein zweites Grab auf Ryloth schaufeln. Versteh mich bitte.“
Der grünhäutige schüttelte den Kopf, stand auf. „Entschuldige mich.“

Lurthitra blieb seufzend sitzen und rieb sich die Schläfen. Für sie war klar: Taris war zu gefährlich um ihn mit zu nehmen. Sie musste ihm eine Alternative bieten.

Nein, Lurthitra! Konzentriere dich jetzt auf deine Mission! In etwas mehr als zwanzig Stunden landen wir!

„Mein Sith-Lord, ich habe mir erlaubt, Euch ein heisses Bad einzulassen. Ausserdem liegt eine Lektüre bereit, welche Euch nach der Landung auf Taris hilfreich sein könnte.“ Der Droide räumte das Geschirr ab und verschwand.


Einige Stunden später. Lurthitra widmete sich dem Datapad über Rakghoule. Nachdenklich kaute sie auf ihrem Daumen herum während sie durch die Informationsquelle scrollte. Es enthielt viele Details über die Mutation und die Krankheit an und für sich… Jedoch war nirgends ein Hinweis zu finden, worauf die bereits Mutierten anspringen. Sie würde sich wohl mit einem Imperialen Wissenschaftler abgeben müssen sobald sie auf Taris gelandet war, dachte sie sich seufzend. Das Pad wurde zur Seite gelegt. Ihr Schreibtisch war übersäht mit Karten, Datapads und einigen Holocrons. Sie drückte auf einen Knopf und ein Hologramm des Planeten Taris erschien vor ihr. Sie drehte das Hologramm einmal und zoomte dann mit einer Handbewegung hinein. Die Landschaft war überall ungefähr gleich. Der Planet wäre bestimmt schön anzusehen, wenn nicht diese Ruinen und die Rakghoule wären… Überall Bäume, grüne Wiesen… Schade um die Landschaft. Sie drehte das Hologramm noch einmal etwas, bis sie bei den gewünschten Koordinaten angelangt war. Hier vermutete ihre Meisterin die gesuchten Akolythen. Die Twi’lek rieb sich müde die Augen. Noch fünfzehn Stunden bis zur Landung… Sie griff nach einem anderen Datapad und schon tippten ihre Finger suchend darauf herum. Aus dem Augenwinkel sah sie, wie ein Glas auf ihrem Schreibtisch abgestellt wurde. Sofort fuhr sie herum.
„Verdammter Droide! Wie oft muss ich dir noch sagen, KEINE Getränke auf meinem Schreibtisch!“
Zwei grosse, warme Hände legten sich auf ihre Schultern. „Dein Gehirn braucht Flüssigkeit wenn du es so beanspruchst…“
Lurthitra seufzte. „Tut mir leid, ich wollte dich nicht anschreien… Es ist nur… Ich bin gestresst. Das ist die erste wichtige Mission, die ich allein erledigen soll… Ich will meine Meisterin nicht enttäuschen…“
„Weiss ich doch.“, erwiderte Na’ron und massierte der Sith die Schultern. „Du solltest dir noch ein paar Stunden Schlaf gönnen…“ Sein Blick wanderte kurz über das Planetenhologramm, dann liess er von Lurthitra ab.
Diese nickte gähnend. „Du hast ja recht… Geh schon mal vor.“

Die Stimme des Bordcomputers dröhnte durch die Lautsprecher und störte die Ruhe auf dem Raumschiff. „Landung auf der Taris Orbitalstation in zwei Stunden.“
Lurthitra schreckte aus dem Schlaf hoch und sah sich nach der Uhr um. Fast dreizehn Stunden geschlafen. Viel zu lange! Die Sith schlug die Decke zur Seite und huschte ins Bad. Na’ron dagegen drehte sich grummelnd um als das Licht ansprang und zog sich die Decke über den Kopf.

Eilig wusch Lurthitra ihr Gesicht, zog sich ihre schwere Robe über und schlüpfte in die Stiefel. Danach durchwühlte sie die Schränke der Bordküche, schnappte sich einen Proteinriegel und etwas Saft. Hastig riss sie die Verpackung des Riegels auf und würgte ihn herunter. Nachspülen mit Saft war eine Wohltat. Noch nie konnte sie verstehen, wie man sich fast ausschliesslich von diesem Zeugs ernähren konnte. Ekelhaft. Erst im Cockpit setzte sie sich erstmals hin und griff nach dem Mikrofon.
„Hier Lord Lurthitra. Erbitte um Landeerlaubnis auf der Orbitalstation von Taris. Landung in einer Stunde und dreissig Minuten.“ Sie musste sich ein Lachen verkneifen. Ihr war klar, dass sie diesen Titel noch nicht trug. Trotzdem meldete sie sich gerne so an. Klang einfach beeindruckender und die Lotsen an den Raumhäfen konnten es sowieso nicht wissen, dass ihr Titel eine Lüge war.
Die Antwort dröhnte aus dem Lautsprecher des Cockpits. „Hier Orbitalstation von Taris. Erteile Landeerlaubnis in Hangar 56-B.“


Zufrieden trat die Sith an ihren Schreibtisch, hakte ihr Lichtschwert an den Gürtel, legte ihr Ohrstück an und packte noch ein paar andere Dinge in die Taschen ihres Gürtels. Per Knopfdruck öffnete sich eine Schublade am Schreibtisch woraus sie ein weiteres Ohrstück holte. Damit ging sie zurück zum Schlafzimmer und zog dem schlafenden Twi’lek die Decke weg.
„Aufstehen. Es gibt da noch ein paar Dinge, die ich dir zeigen muss. Schlafen kannst du die nächsten Tage genug. In etwas mehr als einer Stunde landen wir.“
Der Twi’lek streckte sich gähnend, griff nach seinem Hemd und stand auf. Verschlafen schlurfte er hinter Lurthitra her ins Cockpit.
„Hör mir zu. Bist du wach und aufnahmefähig?“ Na’ron rieb sich die Augen und nickte.
„Gut. Nach der Landung nehme ich mir zweiundsiebzig Stunden Zeit. Falls ich nach dreiundsiebzig Stunden nicht zurück bin, drück auf diesen Knopf hier. Der Fliegt dich zurück nach Dromund Kaas in meinen Hangar. Wenn das passiert…“ Sie griff nach seinem Ärmel und zog ihn mit sich zum Holokommunikator. „…dann drückst du hier auf diesen Knopf. Der verbindet dich mit meiner Meisterin, Darth Vhem. Das ist ein sicherer Kanal. Alles verstanden?“
Der Twi’lek nickte abermals. Die Sith reichte ihm das zweite Ohrstück.
„Hier, das kannst du dir anlegen. Wenn du hier draufdrückst, kannst du mit mir kommunizieren. Aber benutze es nicht zu oft, ich will nicht, dass wir abgehört werden. Ach ja, bevor wir landen solltest du dir eine Hose anziehen…“

„Landung eingeleitet. Bitte nehmen Sie Platz und schnallen sich an.“ Kurze Zeit später öffnete sich auch schon zischend die Rampe. Lurthitra legte ihre Lekku nach vorne über die Schultern und zog sich die Kapuze über den Kopf. Tief durchatmend betrat sie die Rampe und machte sich auf den Weg zur Fähre. Mit gemischten Gefühlen setzte sie sich auf einen der gepolsterten Sitze, welche Ihr den letzten Teil der Reise nach Taris komfortabler gestalten sollten. Die Türen öffneten sich zischend und die Sith trat hinaus in das Antlitz der Zerstörung. Überall waren Ruinen und es roch nach Rauch. Der Beginn ihrer ersten wichtigen Mission im Alleingang…
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