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 [WOW] Pseudo-Pedia: Oathshackle-Clan

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Wrug



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BeitragThema: [WOW] Pseudo-Pedia: Oathshackle-Clan   Mo 15 Aug - 19:51

Oathshackle-Clan



„Wenn man dich fragt, ob du leben, oder sterben willst, dann hoffe, dass sie deiner bald müde werden.“
- Ein Wissender über den Oathshackle-Clan

Eckdaten:

Umfang: Ca. 500 (verstreute) Mitglieder (Orcs und (Halb-)Oger)
Bekannte Territorien: ???, eine Feste namens Thundersroar (Donnerhall)
Haltung zur Horde: (Inzwischen) Feindlich
Sympathien: Keine
Stammeszeichen: Brandmarken/Tätovierungen von Kettenmustern, vier überkreuzte, schwarze Ketten auf Rot-Orangenem Grund.

Allgemeines:

Wer den Namen „Oathshackle-Clan“ schon einmal gehört hat, weiß um einen Renegarten-Clan, dessen schiere Erwähnung für angstvolles Zähneknirschen, oder verachtendes Naserümpfen sorgt.
„Sklaventreiber“, „Völkerschlachter“ und „Blutschänder“ sind nur wenige der zahlreichen Kosenamen, die man diesem Clan bereits gab, als er sich zu Anfang des zweiten Krieges so gut wie aus dem Nichts etablierte und gegen Ende des dritten Krieges von der Horde lossagte. Selbst unter anderen Orcs gilt diese Sippe als übermäßig brutal und bösartig, besonders die Frostwölfe verachten sie, obwohl diejenigen, die sie am meisten fürchteten, stets die Gul'Dan-treuen Stormreaver waren, die um den Blutdurst dessen Häuptlings wussten, was Fel-Magie anging. Ironischerweise war dieser Blutdurst auch der Grund, weshalb Doomhammer den Clan trotz seines schlechten Rufes nie in seiner Loyalität anzweifelte, war der Oathshackle-Clan doch der erste, der sich begeistert von der Abschlachtung des Schattenrates zeigte, wenn auch aus anderen Gründen als angenommen. In ihren Augen sind die Wirker von Fel-Magie nichts als Sklaven der Dämonen und sollten auch als solche Leben: Als Sklaven. Missachtet und ausgebeutet von allen.
Insgesamt spielt die Sklaverei eine große Rolle in der späteren „Kultur“ des Clans, der spätestens nach der Trennung von Thralls Horde begann, bei seinen Raubzügen so viele Sklaven wie möglich zu nehmen. Besonders Magie-Begabte wurden oft vom Richtschwert verschont, dafür aber oft über Wochen und Monate gequält und misshandelt.
Während die körperlichen starken Sklaven Arbeiten verrichten mussten und die Chance besaßen, durch einen „Wertbeweis“ zu mehr oder minder freien Clans-Kriegern aufzusteigen, so starben die magischen Sklaven recht bald und unter großen Schmerzen, während sie gefoltert und regelmäßig geschröpft wurden, um ihr kostbares Blut zu sammeln.
Offiziell um sie für ihre „Verbrechen“ zu bestrafen, insgeheim jedoch, weil der Häuptling des Clans danach zu trachten begann, sich selbst dämonische Mächte anzueignen, in dem er jede Fel-Macht, die er ergreifen konnte, seinem Willen unterwarf und sich an deren Essenzen delektierte, ohne sich einem Dämonenlord zu unterwerfen.

Sie sind einer der wenigen Clans, die nicht nur reines Orcblut unter sich akzeptieren, weshalb sich in den Reihen des Oathshackle-Clans nicht nur Orcs, sondern auch Halb-Orcs und Oger befinden, was ihnen den Titel „Blutschänder“ einbrachte.
Die Vielzahl an verschiedenen Clans hat über die Jahre rapide zugenommen und umfasst längst nicht mehr nur Laughing Skulls, Halb-Oger und Warsong-Orcs, sondern auch Mitglieder der Shattered Hand-, Blackrock-, Dragonmaw- und sogar Burning Blade-Orcs.

Oberhaupt: Mag'Osh, der Brecher

Spezies: Fel-Orc / Höllen-Orc / Halb-Dämon (?)
Alter: Ca. 60 Jahre
Clan: ehem. Schattenmond, jetzt Oathshackle

„Ich weiß nicht, wann er begonnen hat, sich derart zu verändern. Früher war er anders. Machthungrig, ja, aber nie hätte jemand gedacht, dass so viel Finsternis in ihm lebt.“
- Eine ehemalige Gefährtin Mag'Oshs

Ein Größenwahnsinniger, wie er im Buche steht, beseelt von dem Drang, über andere zu herrschen und seine Macht zu sichern, wobei ihm dabei jedes Mittel recht ist, um seinen Anspruch unumstößlich zu machen.
Hierzu nutzt er bevorzugt die Macht von Dämonenblut, welches er für sich allein hortet und fast wie eine Medizin regelmäßig konsumiert, aber auch die Stärke seiner beiden vertrautesten Gefolgsleute; Den diabolischen Verstand seines ältesten Sohnes Enokk und die brachiale Stärke und fanatische Hingabe seines mischblütigen Zöglings Arrok, den er noch als Säugling an sich nahm und als sein eigen Fleisch und Blut aufzog.
Sie haben sein alleiniges Vertrauen und dennoch sieht er sie als ständige Bedrohung an, fürchtet, dass sie ihn eines Tages hintergehen könnten, um ihm seine eiserne Krone zu entreißen, weswegen er die Fel-Magie des Dämonenblutes nicht einmal mit ihnen teilt.

Er herrscht tyrannisch und absolut über den Oathshackle-Clan, der als kleine Sippe im Schatten anderer Clans begann und erst im Verlauf des zweiten und Dritten Krieges an Stärke gewann, als Mag'Osh vor allem Überbleibsel von Blackrock- und Burning-Blade-Orcs in seine Reihen aus abtrünnigen Laughing Skulls integrieren konnte, nachdem er sich mit einigen anderen nach Hellscreams Läuterung vom Warsong-Clan lossagte.
Sie wollten an der Macht des Dämonenblutes festhalten und sie für sich nutzen, ungeachtet der Gefahr, wieder zu Sklaven der Legion zu werden. Ganz im Gegenteil legten sie es sogar darauf an, die Aufmerksamkeit der Legion auf sich zu ziehen, jedoch nur, um den Herren von einst eine stetige Quelle zu entreißen, um ihre Macht zu stehlen.
Bis zum heutigen Tag ist Mag'Osh ein Opportunist geblieben, der in jedweder Richtung nach Möglichkeiten sucht, seinen noch recht „jungen“ Clan zu stärken und zu vergrößern, das Blut seiner Krieger frisch zu halten und sie immer weiter zu fanatisieren.

Er weiß um die Revierkämpfe seiner verbliebenen Söhne und stört sich nicht an ihnen, kultiviert sie insgeheim sogar, hetzt sie gegeneinander auf, um sie zeitgleich nur noch dichter an ihn selbst zu binden. Er herrscht unangefochten von Freund und Feind.
Auch wenn sein Ziehsohn Arrok derzeit als sein Favorit gilt, war dem nicht immer so, denn vor dessen Tod war sein Jüngster, Rugar derjenige, der Mag'Oshs Vorstellung von einem Erben am ehesten entsprech, denn zwar fehlte es ihm an Arroks roher Kraft und Zerstörungswut, dies machte er jedoch durch einen schärferen Verstand -letztendlich am Wichtigsten- reines Orc-Blut wieder wett. Frei vom Wahnsinn der Laughing Skulls, oder andere „Krankheiten“.

Mag'Osh genießt einen überaus zweifelhaften Ruf unter anderen Clans, dessen Spektrum dabei von Nachsagungen eines Oberhauptes, das „aus Scherben immer noch Töpfe formen“ kann, wo andere nichts als Unheil vorfinden, bis hin zum Ruf eines ehrlosen Monsters, ganz in Abhängigkeit davon, welchen Clan man fragt.
Eines ist das Oberhaupt des Oath-Shackle Clans jedoch ohne Zweifel: Einer der größten Politiker, die die Rasse der Orcs je hervorgebracht hat. Wie sonst ist es zu erklären, dass er trotz aller Zweifel immer wieder Bündnisse zu Stande brachte, an die andere nie im Leben geglaubt hätten?

Die drei Erben:

Enokk, der grinsende Schatten

Spezies: Orc
Alter: Ca. 40 – 45 Jahre
Clan: ehem. Laughing Skull / Oathshackle, jetzt Oathshackle allein

„Wisst Ihr, warum seine Agenten Schatten genannt werden? Weil er ihnen zum Beitritt die Zungen herausschneidet, damit sie nichts verraten können.“
- Tatsachen über Enokk

Enokk ist ohne Zweifel der gerissenste und durchtriebenste der drei Erben und nach der Erbfolge des Clans das nächste Oberhaupt, sofern ihn niemand herausfordert. Doch ist er nicht nur der erste Sohn von Mag'Osh, sondern auch das erste Zeugnis dessen Form der Clan-Politik, denn Enokks Halbblütigkeit hat nichts mit einer wilden Romanze oder änlichem zu tun, sondern ist ein Zeichen purer Berechnung, denn seine Zeugung wurde arrangiert, um ein Blutsband zwischen seiner Sippe und den Laughing Skulls zu schaffen. Ein Bündnis, dass die gebürtige Abstammung vom Clan nachstellen und die Sippen so vereinen sollte.
Er ist ein gerissener Jäger und Pirscher, kaum jemand im Clan kann sich mit seiner Verschlagenheit und Heimtücke messen und sein Vater ist der einzige, dessen Order er wirklich Folge leistet, auch wenn er sich gerne als der intrigante Emporkömmling gibt, darf man seinen Ambitionen niemals trauen. Er macht sich einen sadistischen Spaß daraus, solche, die sich mit ihm einlassen, gegeneinander auszuspielen und nur den richtigen Augenblick abzuwarten, um zuzuschlagen.
In seinen Adern fließen die düsteren Begabungen des Shadow Moon Clans und der Laughing Skulls in einem unheiligen Malstrom aus Wahnsinn und Finsternis. Einer Finsternis, die nur durch das Dämonenfeuer seines Vaters an Bösartigkeit übertroffen wird. Viele Gerüchte ranken sich um Enokk und die ungezählten Agenten und Spione, die seinem Befehl unterstehen. Angeblich soll er Gedankenlesen können und Geheimnisse Azeroths kennen, an die kein Lebender zu glauben wagen würde, tatsächlich will er auf jede Frage eine Antwort wissen. Wer ihn nach etwas fragt, wird sicherlich Antwort erhalten, jedoch nie mehr Gewissheit ob des Inhaltes haben, als ein ungerührtes, teuflisches Grinsen in der Dunkelheit preis gibt.
Niemand weiß, was in Enokks wirrem Verstand wirklich vorgeht, denn seinem Mythos entsprechend ist er anderen gegenüber bewusst mysteriös und verlogen, lässt nie eine Chance aus, jemanden ob seiner Person in die Irre zu führen. Er spricht gerne in Rätseln und scheinbar sinnlosen Sätzen, spielt so mit jenen, denen gegenüber er sich überlegen fühlt.
Der einzige abseits seines Vaters, demgegenüber er das nicht wagt, ist sein „Bruder“ Arrok, weil er ihn selbst für sich selbst als gefährlich einstuft, zumal der Halb-Oger zum Liebling des Clan-Oberhauptes aufgestiegen und somit unantastbar für ihn und seine Häscher ist. Ganz davon abgesehen, dass Arrok die Horden des Clans hinter sich hat, Enokk nicht und den Clan bei einem Attentat vermutlich ins Chaos stürzen und damit seine Ambitionen, selbst Häuptling zu werden, zunichte machen würde.
Auch wenn er die Versessenheit seines Vaters auf die Stärke des Blutes nicht teilt, so giert er nicht minder danach, sich dämonische Mächte anzueignen, die über seinen albtraumhaften Ruf hinaus gehen, weshalb er nur zu gern im Namen Mag'Oshs auf die Jagd nach Hexenmeistern geht, die es dann zu versklaven und zu opfern gilt.
Auch wenn die Versuchung in ihm groß ist, sich selbst am gesammelten Blut der Toten zu delektieren und sich an Ritualen zu versuchen, so wagte er es bisher nicht, den Zorn seines Vaters zu provozieren, denn auch wenn er seinen Titel nicht respektierte, so fürchtete er die Macht seines Erbhalters umso mehr.

Böse Zungen behaupten, dass er es war, der den „Verrat“ seines Bruders Rugar herbeigeführt habe, um die Erbfolge auszudünnen. Etwas, dass er selbst zu bestrafen pflegt, denn Intrigen-spinnen und Lügen erachtet Enokk als sein privates Recht.

Arrok, der Schlächter

Spezies: Mok'Nathal
Alter: 35 – 40 Jahre
Clan: Oathshackle-Clan

„Ich sah selbst, wie er den Schädel eines Kriegers in seiner Rechten zerquetscht hat!“
- Ein Sklave über Arroks Züchtigungen

So wie Enokk der gerissenste und vermutlich auch klügste der drei Erben ist, so ist Arrok mit Sicherheit der stärkste und brutalste von ihnen, gefürchtet wegen seiner kolerischen Art und Engstirnigkeit. Wenn dieser Berg von einem Orc einmal in Bewegung kommt, hält ihn nichts mehr auf.
Anders, als seine Brüder ist Arrok kein Blutsverwandter der Sippe, sondern eher eine Art Ziehsohn, aber nicht minder ein Zeichen dessen, wie Mag'Osh Bündnisse schließt. Arrok ist eigentlich der Sohn eines entarteten Haufens Mok'Nathal, dessen Treue sich Mag'Osh damit erkaufte, in dem er quasi bewies, dass sie trotz ihres gemischten Blutes Orcs und mehr als würdig waren, einen Clan zu haben. Er versprach ihnen ein Zuhause, Frauen und vor allem den Ruhm und die Anerkennung, die jedem Orc zustand. Ein unwiderstehlicher Handel für die Ausgestoßenen, hatten sie im Austausch doch nichts anderes zu tun, als Mag'Oshs Sippe beizutreten und ihn mit ihrem Leben zu beschützen. So wurde er zu einem der wenigen Orc-Oberhäupter, die sich von den Exilanten beschützen ließen und sie in ihren Reihen willkommen hießen. Etwas, dass sein Ansehen beim Rest der sich bildenden Horde erheblich schmählern sollte, was er jedoch im Austausch für die schiere Kraft seiner neuen „Söhne“ gerne in Kauf nahm. Bis heute wagt sich kaum jemand an dieser Garde vorbei, deren Führung Arrok längst übernommen hat.
Man erkennt ihn schnell an seinem massigen Körper und der eindrucksvollen Rüstung, die neben seiner überlangen, Halbmond-förmigen Klinge ebenso als Waffe wie zum Schutz dient. Oft genug hatte bereits das Erscheinen dieser Krieger und deren Anführers ausgereicht, um die gegnerischen Kombatanden zu demoralisieren, wenn es ihre späteren, brutalen Taten nicht später vollbrachten.

Dabei ist Arroks Wesen ziemlich simpel und wurde durch eine harte Erziehung immer stärker kultiviert. Von Anfang an hatte Mag'Osh seinen „Ziehsohn“ fest in seinem eisernen Griff, um ihn sich gefügig zu machen und an ihn zu binden, aber auch alles dafür getan, um ihn in eine rasende Bestie zu verwandeln, wenn es von Nöten war. Nicht viel besser, als wenn er einen Kampfhund abrichtete.
Dementsprechend ist er nahezu unendlich loyal gegenüber seinem Häuptling und unfähig, etwas vor ihm zu verbergen, oder ihn anzulügen. Er dürstet nach dessen Anerkennung und würde sich lieber eine Hand abschlagen, als dass er Mag'Osh wissentlich enttäuschen oder sogar hintergehen könnte. Er kennt keine Angst, keine Verwirrung und kein Halten. Nichts kann ihn stoppen, außer Mag'Oshs Befehl, weswegen alle vor seinem Zorn erzittern und sich davor hüten, den Clan zu hintergehen, denn sie wissen: Wenn Mag'Osh davon erfährt, entsendet er Arrok, der keinerlei Erbarmen kennt und nicht davor Halt macht, nicht nur den Verräter, sondern auch dessen restliche Familie zu bestrafen, ganz gleich, ob es sich um Männer, Frauen oder Kinder handelt.

Auch wenn Arrok gegenüber seinem Vater ungebrochen loyal gegenübersteht, so hegt er doch eine starke, unausgesprochene Rivalität gegenüber seinem älteren Bruder Enokk, den er wegen seiner hinterlistigen Art für gefährlich hält, zumal er sich steten Sticheleien und Irreführungen durch den Älteren ausgesetzt sieht. Überall sieht er Versuche seines Bruders, ihn um seine Position als „Schoßhund“ zu bringen, wie manche es hinter vorgehaltener Hand nennen. Etwas, worauf strikte und brutale Strafen folgen.
Dabei wagt Enokk es tatsächlich nicht, etwas gegen Arrok zu unternehmen, was tief auf die Abhängigkeit des Halb-Orcs gegenüber seinem Häuptling blicken lässt.

Anders verhält es sich bei seinem jüngeren Bruder Rugar, demgegenüber er sich zu Lebzeiten immer als überlegen erachtete und den er deswegen nie fürchtete, oder respektierte.

Rugar, der Verräter

Spezies: Orc
Alter: Starb mit 24 Jahren
Clan: Oathshackle- / Warsong-Clan

„Ich hätte nie gedacht, dass das Warsong-Blut dich schwach gemacht haben könnte. Dich, meinen Jüngsten. Den würdigsten meiner Erben. Jetzt bist du nur noch gut genug für die Krähen. Mögen sie an deinem Kadaver ersticken.“
- Mag'Osh kurz vor Rugars Hinrichtung

Rugar war der dritte und letzte Sohn Mag'Oshs und einst einer seiner vertrautesten Heerführer, auch wenn er noch jung war, denn er war der ausgeglichenste seiner Sprosse was körperliche und geistige Stärke anging und zeitgleich Symbol seines mächtigsten Bündnisses, nämlich dessen, welches Oathshackle- und Warsong-Blut vereinen sollte.
Letzteres verlieh ihm auch etwas, dass sowohl Enokk, als auch Arrok Zeit ihres Lebens fehlen sollte: Echte Wildheit, denn zwar war er Mag'Osh gegenüber nicht minder loyal, als seine Brüder, dennoch war Rugar auch der einzige, der keine Angst vor seinem Vater hatte. Seine Loyalität beruhte auf nichts anderem als echter Treue.

Geboren in Freiheit wuchs er unter der Knute menschlicher Internierung ein und erlebte am eigenen Leib, was es bedeutete, ein Sklave zu sein. Mehr noch, als seine Sippe formte vor allem seine damalige Umgebung aus Hunger, Zwangsarbeit und regelmäßiger Qual den Charackter des jungen Orcs und gab ihm bald zu verstehen, dass Orcs in dieser Welt keine Freunde hatten und noch weniger eine Heimat.
Er wuchs hochgradig ignorant gegenüber der früheren Geschichte der Horde auf und erblickte nur das, was der zweite Krieg von seiner Art übriggelassen hatte. Alles, was seine Augen sahen, waren ausgemergelte Orcs, die den Dreck ihrer Halter zu essen hatten, oder wegen Ungehorsams hart bestraft wurden. So erwuchs ein Groll in Rugars Herzen heran, der über die Jahre zu loderndem Hass werden sollte und sich hemmungslos entlud, als die freien Orcs um Thrall und Doomhammer erschienen, um das Internierungslager, das später als Hammerfall bekannt werden sollte, zu befreien. Alle Kraft nahm er zusammen, um seine Peiniger von einst zu bekämpfen, als seine Ketten gesprengt worden waren. Sein Schrei war nicht minder laut, als der der anderen, als Doomhammer fiel.

Endlich in Freiheit entfaltete sich das wilde Naturell, welches das Warsong-Blut in ihm aufkeimen ließ. Das Kriegerische schien ihm im Blut zu liegen und er trug es nur zu gerne mit sich, als die Horde nach Kalimdor auszog, um dort nach einer Heimat zu suchen. Der Geruch des Krieges lockte ihn, auch wenn Thrall keinen Feldzug geplant hatte.
Er wollte kämpfen, wollte erobern, wie Doomhammer es einst getan hatte und folgte seiner Sippe nur zu bereitwillig, als es daran ging, das alte Bündnis mit den Warsong aufzufrischen und sie im Kampf gegen die Nachtelfen zu unterstützen.

Im Angesicht der schieren Übermacht der Nachtelfen an der Seite ihres Gottes Cenarius, sollte Rugar jedoch eine Entscheidung treffen, die sein Leben einschneidend verändern sollte.
Er verweigerte sich dem „Quell der Macht“, traute dem plötzlichen Erscheinen des magischen Wassers nicht, dessen Entdeckung nur all zu gelegen kam. Statt jedoch seinen Bedenken gehör zu schenken, wurde Rugar erst ausgelacht und verspottet. Als er sich jedoch nicht dazu nötigen ließ, von den verderbten Wassern zu trinken und er sich sogar mit Gewalt dagegen wehrte, wurde aus dem einstigen Krieger augenblicklich ein Verräter.

Sein eigener Vater verlangte nach dem Privileg, seinen Sohn richten zu dürfen, nachdem die Schlacht gegen Cenarius gewonnen war. So verbrachte der „Drittgeborene“ seine letzten Stunden an einen Pfahl gekettet. Beobachtend, wie die vom Dämonenblut aufs Neue verdorbenen Orcs die Nachtelfen vernichtend schlugen und dahin schlachteten, ehe es an ihm war, ein unrühmliches Ende zu finden und von seiner eigenen Familie, der er bis dahin immer treu gewesen war, wie ein Tier zu Tode gehetzt wurde.
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