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 [WoW] Die Suche nach Demour

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Dunstan



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BeitragThema: [WoW] Die Suche nach Demour   Mi 16 März - 19:59

Der Abend, kurz nach der Abreise eines Teils der Rabenwächter. Kathreeca und Dunstan haben die Aufgabe erhalten, Demour zu finden.

"Mh...ich habe alles was ich brauche." Sagt Dunstan laut genug, sodass es Kathreeca hören kann. Diese nickt nur stumm und hat während seiner Magieeinsammelns aufgepasst, dass sich niemand den beiden unbemerkt nähert. Dunstan sieht den Kristall an und dortdrin wabert Fel-Magie umher, er erkennt es sofort und nickt es nur ab. Eine Hand von ihm greift in die Robe und holt ein Buch hervor. Er setzt sich einfach auf den Boden und als er das Buch öffnet blättert er sofort darin umher bis zu einer bestimmten Seite, in einer Sprache die sogut wie nur verständlich ist für Magier und sein Finger fährt die Zeilen einzeln ab, dabei murmelt er leise vor sich.

Währenddessen findet erneut Bewegung in seiner Robe statt und eine Made lugt hervor und rutscht auch aus der Robe und fällt direkt auf das Buch. Uninteressiert schiebt Dunstan leicht vom Buch und setzt sie im Gras ab. Die Made rollt sich komischer Weise ein wenig in diesem und kriecht dann einfach in Richtung der Position wo der Leichenberg war und frisst etwas Asche und andere Dinge die es so findet.

Unterdessen ist Dunstan, trotz kurzer Ablenkung fertig mit seinem Gemurmel und legt auf das Buch eine Karte von ganz Azeroth. Diese scheint aktuell zu sein und auf dieser sind alle Gebiete zu sehen die entdeckt wurden. Er legt den Kristall einfach auf die Karte und starrt diesen erst an. Dann murmelt er wieder und etwas von seiner Magie fließt in die von dem Kristall.

30 Minuten später...

Der Kristall fängt jetzt erst an sich langsam zu bewegen. Erst rollt er leicht und dann fängt er an zu schweben. Die Spitze wandert über die östlichen Königreiche und scheinen eine Spur zu verfolgen, quer durch das Land. Bis sie an einem Hafen halt macht und nach Kalimdor springt. Dunstans Augen verlassen niemals die Bewegung des Kristalls und auch in Kalimdor zieht dieser Kristall seine Bahnen und hält an einigen merkwürdigen Stellen, doch dann schwebt diese zurück über einen Hafen und diese Spur wird gefolgt bis nach Nordend. Dort angekommen fällt der Kristall einfach auf die Karte, direkt beim heulenden Fjord und bewegt sich nicht mehr. Dunstan versucht es nochmalig mit einer kleinen Infusion Arkanmagie und sogar mit Fel, doch der Kristall rührt sich kein Stück.

Dunstan nickt dies stumm ab und packt wieder alles in seine Robe, nur die Made ist auf abwegen und frisst sich grad quer durch die Wiese, sie scheint nicht aufhören zu wollen, bis Dunstan sich erhebt und hinter diese geht. Dann bremst sie ihre Fressucht und verschlingt den Rest den sie im Mäulchen hat und sieht jetzt wesentlich größer aus. Doch nimmt Dunstan sie einfach hoch und stopft sie auch zurück in die Robe, kurz kann man noch Bewegungen sehen und dann wohl keine mehr.

Dunstan dreht sich zu Kathreeca um und sieht diese ruhig an, während er sich ihr nähert. Dann erhebt er das Wort. "Fertig, er ist irgendwo in Nordend. Das ist unser Anfangsort, der heulende Fjord." Dabei wartet er nur auf die Reaktion von Kathreeca jetzt...
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BeitragThema: Re: [WoW] Die Suche nach Demour   Do 17 März - 14:22

Die Sinne waren scharf geblieben, während Dunstan seine magische Ortung an den Nachklängen der eigenartigen, feurigen Erscheinung dieser Verlassenen-Fratze durchgeführt hatte. Die Bewegung des eigenartigen Kristalls auf der Karte nebenbei aufgenommen, verfolgt, doch wenig hinterfragt. Immerhin war das nicht ihre Aufgabe. Sie hatte aufzupassen, das war ihr Job und sie machte ihn so gut sie konnte.

Der Heulende Fjord, das war also das Ziel. Eigenartig weit entfernt und mit einem Haufen zusammenhangloser Informationen über Ziele, Absichten und Hintergründe der Gegenspieler der Rabenwächter wars doch so, dass jede winzige Erkenntnisse mehr Hinweise gibt, wie zusätzliche Stücke zu einem gewaltigen Puzzlespiel. Immerhin war es erfrischend mit jemandem zusammen zu arbeiten, der etwas von Präzision und rationaler Vorgehensweise verstand. Redete sie mit Dunstan wurden Ideen ausgetauscht, so angenehm oder unangenehm sie waren, doch zuvor galt es die Reise anzutreten die Hinweise zu verfolgen. Nordend. Sie kannte nicht viel von diesem Ort. Die Östlichen Königreiche waren ihre Domäne, doch Nordend? Selbst wenn sie Dunstan und die anderen fanden, wie sollten sie die anderen schnell kontaktieren? Was, wenn ein Eingreifen von ihrer Seite nötig wurde, um Zeit für die Bombenentschärfung zu gewinnen und warum zum Geier überhaupt Nordend? Kath erinnerte sich an diesen eigenartigen Kommunikationskristall, mit dem sie damals Lavyria kontaktieren sollte, falls es "ungewöhnliche Vorkommnisse" geben sollte. Eben der, den sie verwendete um zu berichten nachdem sie Threanor aus dieser Höhle nahe Hammerfall geholt hatte. Fraglich ob er von anderen Orten aus funktionierte, doch immerhin eine Chance.

Ein kurzer Weg nach Hammerfall folgte. Der Kristall wurde besorgt und Dunstan machte sich daran den Weg nach Unterstadt freizumachen. Er wurde besser. Zwar konnte er noch immer nur Portale auf demselben Kontinent eröffnen, doch brauchte er diesmal nicht einmal einen Ort starker magischer Energien. Er machte es einfach. Dinge, die ihr auffielen, doch für die der Untote kein Wort der Anerkennung brauchte. Gefühlstot, so hatte er sich beschrieben und sie hatte es auf die Probe gestellt. Sehr zum Leiden der Zitrone, die er schlicht mit der Hand umschließen sollte, ohne hinzuschauen und prompt wie eine Maschine mit fehlender Sensorik zerquetschte. Und doch war er offenbar fähig mit feinem, alchimistischen Gerät umzugehen, wie er ihr darauf offenbarte. Interessant, eigenartig und damit spannend. Sowas mochte sie, vor allem da er trotz allem aus persönlichen Interessen seine Hilfsbereitschaft nicht verloren hatte.

Unterstadt war ein klarer Zwischenstopp, da von hier aus die vielen Zeppeline in die unterschiedlichsten Richtungen aufbrachen. Noch dazu waren die Preise recht gut, da es nicht so überlaufen war wie Orgrimmar. Eine Prise Glück dazu und ein paar kaufmännische Gespräche später waren die Elfe und der Verlassene schon auf dem Weg auf einem dieser riesigen Schlechtwetter-Zeppeline, die 'sicherer' sein sollten für 'unerwartete Klimazonen'. Beruhigend, sofern man sich nicht daran erinnert, dass es angeblich das Wort "sicher" im goblinischen Wortschatz gar nicht gibt und die nächste Übersetzung: "nicht akut lebensgefährdend" bedeuten soll. Doch es war endlich Zeit sich auszutauschen. Wer war dieser Demour? Was wollte er wirklich? Wieso dieses Spiel? Warum Nordend? Warum zeigte dieser verdammte Kreis eine halbe Weltreise, bevor er den letzten bekannten Aufenthaltsort zeigte? Immerhin: es musste die Reiseroute Demours gewesen sein, die Dunstan herausgefunden hatte. Der Kristall reiste nicht blind über die Welt. Er reiste von Hafen zu Hafen. Was in ihren Augen eigenartig erschien. Ein Mann, der mächtig genug ist über Entfernung eine solch lebensechte Illusion aus Flammen zu schaffen sollte doch auch Möglichkeiten schnellerer Reisemöglichkeiten haben oder nicht? Zeigten die Zwischenstops auf der Karte andere Städte, Ziele, auf denen er Bomben hinterlassen hatte? Zeit zum spekulieren gab es viel, doch mag ein Geist sich anhand der Erkenntnisse vieles ausmalen können, doch prüfen und einschätzen kann er nur nach einem Maß. Vermutlich einer der vielen Gründe, warum die Elfe und der Verlassene so gut zusammenarbeiten konnten. Und so eine Zeppelinreise braucht ja auch seine Zeit.

Doch warum Nordend? Darauf kamen die beiden erst, als sie schon den kalten Nordwind in der Nase hatten. Die eine atmend, der andere zwangsweise wegen Durchzugs. Demour hatte es doch selbst gesagt. Die nächste Bombe würde auch Verlassenen schaden, noch dazu haben solch... von sich eingenommene Personen gern eine eindeutige Handschrift. Gas, Seuche, das war seine Waffe für einen Anschlag und wie Dunstan wusste, gab es hier in Nordend genau die richtige Waffe der Verlassenen dazu, wie auch das Saronit, um den Mantel der Bombe zu bauen. Letzteres eine fast zu gute Spur, was Grund dazu bietete, auf der Hut zu bleiben.

Von den Verlassenen war im Bezug auf Seuchenbomben sicher wenig Hilfe zu erwarten. Was sie brauchten waren Einheimische mit Ahnung, mit Erfahrung, die sich auch fremden Verbündeten gegenüber kooperativ geben würden. Und das einzige Volk, was dazu hier im Fjord in Frage kam waren die Taunka. Sie würden wissen, wo sich hier Saronit befinden würde, sie würden wissen, welcher Orts sich Zeichen von Verseuchung in den Ländern fanden, die auf etwaige Tests mit Gasen schließen lassen würden. Und immerhin ist es nur von Vorteil, sich eine Art sicheren Hafen zu suchen, der nicht nur dazu dienen soll, logistisch gefestigter zu sein, sondern auch für Aufklärung dienen kann, wenn etwas schief geht und die anderen einen Ort finden können sollen, wo man noch an letzte Informationen gelangen kann. Zu Kaths Glück war dieses Land an dem Teil, wo sie ankamen etwas, was ihr nur zu gut vertraut war. Dunstan hatte vielleicht die geografischen Kenntnisse, doch sie hatte nun etwas, was ihr lange gefehlt hatte. Wald. Bäume überall, schützende, wie ein Buch lesbare Fauna. So sie dieses Land nicht kannte, war dieser Ort bei offenem Auge einer, der mehr verraten konnte als die besten Ratgeber. Und so sollte er auch der Weg werden, den beide beschritten. Vor allem, um, mögliche Verfolger abzuschütteln und nicht in irgendwelche Fallen zu stapfen.

Lavyria und die anderen wurden noch nicht kontaktiert. Wozu auch, wenn es noch nichts zu berichten gab? Blieb nur zu hoffen, dass sie schnell auf Ergebnisse stoßen. Denn mit jeder Nacht wird die verbliebene Woche kürzer.
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Dunstan



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BeitragThema: Re: [WoW] Die Suche nach Demour   Di 29 März - 15:46

So neigte sich dieser Abend dem Ende entgegen. Die beiden hatten ihr Ziel für diesen Tag erreicht, auch wenn es recht knapp war, konnten sie aus dem Apothekenlager der Untoten die Informationen besorgen. Eine Karte zu den Standorten einiger Lager wo Proben der Seuche aufbewahrt wurden. Auf ihrer Rückreise unterhielten sie sich eine Weile über dieses und jenes und verabschiedeten sich in die jeweiligen Nachtlager. Zumindest Kathreeca verschwand in der Hütte mit der Matte die ihr zugeteilt wurde, während Dunstan sich in eine etwas größere Hütte begab und dort die mit Kohlestift nachgezeichnete Karte ausbreitete.

Er selber kannte einige dieser Orte, hatte er selber schon diese besucht oder mal eine Erwähnung auf einer anderen Karte gesehen. Er strich sich mit einer Hand über seinen Eisenkinn und seine gelb glühenden Augen folgten dem knochigen Finger der direkt über das Stück Pergament fuhr. Dabei standen an einigen Punkten auf der Karte kleine Informationen daneben gekritzelt, leider jedoch komplett unleserlich. Nur ein Lager war schwach markiert und Dunstan strich sich wieder mit der Hand über das Kinn und nickte.

Er starrte noch weiter auf diese Stelle und holte mit einer anderen Hand einen arkanen Kristall hervor, diesen füllte er mit Magie und ließ ihn mit einem leisen murmeln über die Karte schweben. Er folgt einigen merkwürdigen Wegen, bis dieser über dem markierten Lager stehen blieb und sich wieder auf die Karte senkte. Dunstan packte den Kristall wieder weg und holte etwas Farbe aus seiner Robe hervor und tauchte einen Stift in diese. Er malte einen roten Kreis um die Stelle des Lagers und ließ beide Werkzeuge wieder in der Robe verschwinden. Danach rolle er die Karte wieder zusammen und verstaute sie ebenfalls in der Robe, er trat wieder nach draußen und sah sich um.

Es war schon tiefste Nacht, niemand außer der Wächter der Taunka war noch wach. Dunstan selber bewegte sich einige Meter durch das Lager, ehe er in den Sternenhimmel sah und diesen beobachtete. Er drückte seinen Rücken durch um gerader zu stehen und murmelte leise vor sich hin. Dies ging einige Stunden so, bevor er einfach seine Magiebücher aus der Robe holte und wieder damit anfing seine Künste zuvereinfern und auch tiefer in das Verständnis von Fel-Magie einzusteigen.
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BeitragThema: Re: [WoW] Die Suche nach Demour   Di 5 Apr - 14:13

Wie zum Geier war sie nur in diese Situation geraten? Vielleicht nicht der beste Gedanke, während man von Spinnenweben durchsponnene Tunnel kriecht, wenn man grade erst einer Horde Kobolde entgangen ist, die - wenn auch in kleinen Gruppen ungefährlich und nur amüsierte Plappermäuschen darstellen, doch in großer Zahl echt gefährlich werden können. Besonders, wenn man nicht über unbegrenzte Munition verfügt und mit der Zeit so oder so überwältigt werden würde.

Eigentlich wollten Dunstan und Kath das Lager ausfindig machen, von dem sie überzeugt waren, Hinweise auf Demours Truppe zu finden. Das Lager, aus dem die Seuchenbomben verschwunden waren. Die Inventurberichte durchzuforsten hätte womöglich einiges an Zeit benötigt, so hatte Dunstan die Erkenntnisse genutzt den neuen Zielkoordinaten mit seiner gewohnten Methode auszupendeln. Doch was sie fanden war kein Lager. Es war eine verlassene Mine, noch dazu eine Allianzmine, wie sich herausstellte, die sie finden sollten. Und natürlich war sie leer. Nichts zu finden. Keine sonderbaren Überreste von Aktivität. Nur eigenartige Geräusche, die selbst dann nicht aufhörten, als sie das Ende des Stollens erreicht hatten. Dunstan versuchte sich mit Magie, einen möglichen Illusionszauber aufzudecken. Doch was er aufdeckte, war nichts verborgenes. Nur ein leichtes Rumpeln und schwaches Beben war zu spüren, dass sie wachsam werden ließ. Ein weiteres Mal versuchte er es. Das Beben wurde stärker und eine Art... violetter Kristall, groß wie ein Kopf kam unter einigem Geröll zum Vorschein. Zumindest seine Spitze. Es muss die Neugier gewesen sein, die Dunstan ergriffen hatte. Denn als er dieses eigenartige, womöglich draenische Ding erblickte, begann er, nachdem er Kath gewarnt hatte, mehr und mehr Energie hineinzupumpen. Schlussendlich merkten sie daran immerhin, was das für ein Ding war. Oder... zumnidest wofür es gut war.

Der Kristall erbebte unter Dunstans Magie, vibrierte heftig, wenn auch in kleinen Schüben kurzer Folge. Das Gestein, dass ihn hielt zersprang, gefolgt von langen Rissen, die sich die Decke und den Boden des Höhlenbodens entlangzogen. Dunstan hörte nicht auf. Welle um Welle lud er den Resonanzkristall mit Magie, als würde er ihm damit ein Geheimnis entlocken. Die feinen Vibrationen spalteten das Gestein, wie ein Minenbohrer, wenn auch als ausserweltliche Technologie. Kath rief Dunstan noch zu, was er womöglich übersah, dann brachen Boden und Decke hinfort. Sie verlor Dunstan aus den Augen und hatte mehr Glück als unglück, als sie noch den riesigen Schacht und diese unzähligen Tunnel sah, aus denen sie zahllose, wütende Augen anblickten, die sie als die kleinen Kerzendiebe entpuppte, die auch in den östlichen Königreichen begegnet war. Nur dass diese eigenartige... Körbe auf ihren Köpfen trugen und doch schienen diese Tunnel zu weitreichend, um allein von ihnen geschaffen worden zu sein.

Kath hatte die Gefahr, die von den Nerubern beim Angriff auf Silbermond selbst zu spüren bekommen. Durch Gerüchte wusste sie, wie gefährlich die Tiefen Nordends sein konnten und während sie sich einiger der lästigen Kobolde entledigen konnte, waren es doch zuviele, als sie Pfeile bei sich hatte. Der einzige Fluchtweg jedoch führte nur tiefer in die Gewölbe. Der Weg, den auch Dunstan mit der Schwerkraft als Wegweiser genommen hatte. Nun war sie hier. Durch Gänge und Höhlenpfade krabbelnd wie ein stinkender Zwerg. In der Hoffnung keiner achtbeinigen, vieläugigen Mumie vor die Mandibeln zu krabbeln. Es muss beinahe eine Stunde hergewesen sein, seit sie Dunstan zuletzt gelesen hatte. Hin und wieder drang ein Krabbeln an ihr Ohr. Mal von großen, langen Beinen, mal von den kleineren Exemplaren. Sie hatten wohl Glück, dass sie sich noch im Heulenden Fjord und nicht in der Drachenöde befanden, wo die Zahlen der Tunnel und ihrer Bewohner noch klein und überschaubar war. Dennoch: es war schon beachtlich, was diese Spinnenwesen unter dieser Welt angerichtet hatten.

Ein Knall weckte ihre Aufmerksamkeit, gefolgt von einem gellenden Aufschrei mehrerer Dutzend arachnider Stimmen, wie aus jedem Winkel der Höhlen. Etwas war passiert. Nur grob konnte sie die Richtung bestimmen, doch beschleunigte sie ihre Bewegungen. Die Tunnel wurden groß genug, dass sie wieder aufrecht stehen konnte. Der Geruch verbrannten Fleisches mischte sich in die Höhle. Weckte ihr Unbehagen und gleichsam ihren Instinkt, die Richtung zu bestimmen, in die sie musste.

Es war eine große Halle, zu dessen Decke ihr Weg führte, wo sie Dunstan fand. Ausgemergelt, wie verbrannt, Arkane Entladungen ziellos um sie schleudernd, während er daherhinkte. Was auch immer mit diesem Verlassenen passiert war, er stand kurz vor dem Zusammenbruch. Wandelte mehr wie ein Zombie, als eine - zumindest für einen Untoten - intellektuelle Präsenz. Sie konnte nicht zu ihm herunter. Sie hörte die vielen klackernden Beine die sich näherten. Immerhin war er langsam genug, dass er kein zu schweres Ziel abgab. Sie mochte es nicht, auf verbündete zu schießen, doch würde er da unten bleiben, wäre er sicher des Todes und den Nerubern würde sie ihn nicht überlassen. Sie legte an, brauchte einige Sekunden um sauber zu zielen und feuerte. Der Pfeil rauschte hinab, durcschlug die Schulter des wandelnden Untoten und zog das Seil hinter sich her, dass sie für gewöhnlich nutzte, um selbst hoch gelegene Stellen zu erreichen. Nun sollte er dazu dienen den Verlassenen aus dieser Halle zu befreien. Er wehrte sich nicht. Wie eine Art... Wiedergänger wirkte er, wie ein Trabant, als sie ihn wieder bei sich wusste. Er sprach nicht, kroch und wandelte nur stur mit. Seine Robe war zerrissen, verbrannt und die vielen Runen auf seinem Körper leuchteten ungleichmäßig. Hin und wieder meinte sie ein Murmeln zu hören, doch das wars auch schon. Schließlich galt es, diese verfluchten Gewölbe "möglichst" lebend zu verlassen. Naja, oder zumindest "intakt", wie es bei Untoten passender zu sagen wäre.

Es dauerte doppelt so lange hinaus, wie hinein zu kommen. Es galt Kämpfe zu vermeiden und nicht selten befürchtete sie, von einem Kobold oder Neruber, der schon deutlich zu hören war um die nächste Ecke erwischt zu waren. Offenbar verstanden sich diese beiden Gruppen nicht besonders und wo sie auffeinandertreffen mussten, gab es sicher kein friedliches Kaffeekränzchen bei Kerzenschein. Ein Umstand, der schlussendlich der Schlüssel war, lebend, irgendwo im Fjord aus einem Erdloch zu treffen.

Diese Mission war nicht so gelaufen wie sie sich erhofft hatten. Bei allem Abenteuer hatten sie keinen weiteren Hinweis zu Demours Verbleib gefunden. Doch wenigstens galt es keine Verlusten zu beklagen. Diesmal hatten sie noch Glück.

Und so klemmte sich die Waldläuferin ihren kaputten Untoten unter den Arm und kehrte zurück zum Lager der Taunka, von dem aus sie ihre Operationen begangen. Hoffentlich hatten die Tauren gutes Flickzeug. Denn allein wollte sie die Reise - so ungewohnt das für sie war - nicht fortführen.

Zumindest war man erstmal in Sicherheit.
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BeitragThema: Re: [WoW] Die Suche nach Demour   Heute um 11:41

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